Die allerletzten Sonnenstrahlen auf dem Untersberg….

Wie kommt man auf den Berg…
* Untersbergbahn  (Fahrzeiten, und alle anderen Infos…)
 * Die Schellenberger Eishöhle am Untersberg
Beeindruckend und im Frühjahr besonders schön: Die knapp zwei Stunden von der Bergstation entfernt liegende Untersberger Eishöhle. Die Schellenberger Eishöhle liegt schon am deutschen Teil des Untersbergs und ist über die Route Toni Lenz Hütte in gut 1,5 Stunden erreichbar. Eine Führung durch die Eishöhle, die definitiv einen Besuch wert ist, dauert ca. 45 Minuten.
Aufstieg Dopplersteig oder Reitsteig von Glanegg:
Ihr Ausgangspunkt ist der Parkplatz in Glanegg, von dem sowohl Reitsteig als auch Dopplersteig Ihren Anfang nehmen. Für beide Routen sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit notwendig. Obwohl der Reitsteig als der einfachere Weg gilt, geht es gleich von Anfang an relativ steil bergan, denn 1.340 Höhenmeter sind zu bewältigen. Die Gehzeit beträgt circa 3h. Für den Rückweg ins Tal kann alternativ die Seilbahn genommen werden.
Anreise mit dem Auto: Tauernautobahn A10, Abfahrt Grödig, dann Richtung Fürstenbrunn, in Glanegg zum Parkplatz. Anreise mit dem Bus: Buslinie 21 an Werktagen alle 15 Minuten, an Sonn- und Feiertagen alle 30 Minuten, erster Bus ca. ab 5.40 vom Hanuschplatz.
Vorweg sei gesagt: Wer nicht gerne Stufen steigt, sollte auf den Aufstieg über Doppler- oder Reitsteig verzichten, auch Schwindelfreiheit, Trittsicherheit sowie ein gutes Maß an Kondition sind notwendig.
Bei der Route über den Dopplersteig führt der Weg anfangs durch den Wald und entlang des Rosittenbaches, der in einem tiefen Einschnitt im Fels hinabfließt. Nur selten wird es etwas flacher. Nach etwa einer 3/4 Stunde kommt man auf offenes Gelände und hat die sogenannte „Himmelsstiege“ vor sich, eine offene Stiege, die einen stetig nach oben führt. Hat man diese hinter sich, geht es kurz wieder etwas gemütlicher weiter. Nach einer weiteren Stunde kommt man zu einer Abzweigung, an der es rechts über den Dopplersteig zum Zeppezauerhaus geht, links geht es über den Schellenbergsattel zur Toni-Lenz-Hütte.
Hier kommt der anstrengendste Teil der Wanderung – die steilen Stufen des Dopplersteiges, die in den Fels gehauen sind. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind hier unbedingt erforderlich, denn rechts des Weges geht es steil bergab. Zahlreiche kleine Tafeln erinnern an Wanderer, die hier abgestürzt sind und mahnen zusätzlich zur Vorsicht. Besonders bei Nässe ist es hier sehr gefährlich, aber auch bei guten Bedingungen darf man keinesfalls übermütig werden. Nach etwa 15 bis 20 Minuten hat man das Steilstück überwunden, der restliche Weg zum Zeppezauerhaus und dann weiter bis zum Gipfel ist einfach und nimmt noch einmal ca. eine 3/4 Stunde in Anspruch. Möglichkeiten zur Einkehr gibt es direkt am Gipfel in der Hochalm nahe der Seilbahn oder aber im Zeppezauerhaus und natürlich in der Toni Lenz Hütte.
Weitere mögliche Varianten und die Hütten:
Glanegg (450 m) – Dopplersteig – Rositten – Steig durch die Dopplerwand mit Seilsicherung (oder Aufstieg über Reitsteig) – Zeppezauerhaus (1.664 m)– Salzburger Hochthron (1.853 m) – Mittagscharte (Abstieg durch Tunnel und Steig mit Seilsicherung) – Eishöhle (Besichtigung zur vollen Stunde bis 16 Uhr, im Oktober bis 15 Uhr) – Toni Lenz Hütte (1.450)Toni-Lenz-Hütte (1.450 m) – Marktschellenberg Bushaltestelle Eishöhle (468 m).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.